Schon 30 km vor Coober Pedy trifft man auf diese Hinterlassenschaften hoffnungsvoller Opalsuche, die aussehen wie große Maulwurfshügel.
Schilder warnen vor unbedachten Schritten, man hat sich nicht die Mühe gemacht, die Löcher wieder zuzuschütten. Sie bleiben einfach ungesichert zurück, wenn der Glücksgräber keinen schnellen Erfolg hatte.
Die Stadt ist klein und wirkt auf den Besucher auf den ersten Blick nur staubig und verlassen. Doch wer sich hier einmal niedergelassen hat, bleibt für immer. Die Menschen lieben die Freiheit und das ungezwungene Leben im Outback.
Und wer mit der Opalsuche einmal begonnen hat, hört nur selten wieder damit auf.
Coober Pedy bedeutet in der Aboriginalsprache "Weißer Mann im Loch". Das Leben spielt sich hier hauptsächlich unter der Erde ab. Auf der Suche nach den wertvollen Opalen entstehen Höhlen in den Felsen, die nach und nach als Wohnraum ausgebaut werden.
Wohnungen, Hotels und sogar die Kirchen findet man unter der Erde. Nur so kann man hier den heißen Sommer überleben mit mehr als 50 °C im Schatten.
Auf unseren Reisen hatten wir viele schöne Begegnungen mit Tieren. Aber erst als wir allein ohne Reisegruppe unterwegs waren, hatten wir genug Zeit, um die Freude richtig auszukosten.
Am Straßenrand saßen die Krähen und eine große Anzahl Keilschwanzadler auf den Tierkadavern.
An einem Tier zählten wir acht Adler.
Oft flog ein Schwarm Little Corellas kurz auf, wenn wir vorbeifuhren, und setzte sich sofort wieder zurück auf die Erde oder den Baum.
Unzählige Tannenzapfenskinke, Schlangen, Emus, Dingos, natürlich Känguruhs und vieles mehr liefen uns über den Weg.
Ein Umweg lohnte sich für uns, um die Breakaways zu besichtigen. Die untergehende Sonne tauchte die Felsen in leuchtende Farben.
Die Honigfresser, Yellow Throated Miner, waren so zutraulich, daß sie uns aus der Hand fraßen. Kekse ließen sie liegen, wenn Werner mit einem Eis lockte.
Auf der Big Winch ist der beste Platz, um die Sonne über Coober Pedy untergehen zu sehen.