"Uluru" heißt der Ayers Rock in der Sprache der Aborigines. Der Name paßt auch viel besser zu ihm.
Wir waren inzwischen vier Mal an diesem Felsen und sind immer wieder aufs neue fasziniert.
Der Monolith ist einen Besuch wert, auch wenn der Sonnenuntergang mittlerweile zu einem Volksvergnügen geworden ist.
Das Yulara Resort ist wie eine kleine Stadt. Es gibt Hotels, Restaurants, Supermärkte, eine Post und kleinere Geschäfte für alles, was man so braucht - oder auch nicht.
Mit Studiosus wohnten wir natürlich im besten Hotel, aber auf dem Caravanparkplatz mit freundlichen Menschen als Nachbarn war es auch sehr gemütlich.
Beim ersten Besuch buchten wir einen Rundflug über den Ayers Rock und die nahegelegenen Olgas.
Danach machten wir uns auf den Weg, den Felsen zu Fuß zu umrunden. Das war weniger anstrengend als hinaufzuklettern, was für uns aber sowieso nicht in Frage kam.
Für die Aborigines ist der Felsen heilig, das hatten wir zu respektieren.
Uluru hat viele Gesichter. Das sieht man erst, wenn man näher herankommt.
Beim Rundgang ließen wir uns viel Zeit, so konnten wir den Felsen noch besser kennenlernen.
Bei Regen bilden sich viele große und kleine Wasserfälle.
Bei unserem letzten Besuch hatte es vorher sehr viel geregnet. Überall standen große Pfützen, wie hier am Taputji.
Der Höhepunkt am Uluru ist der Sonnenuntergang. Wir stiegen auf eine Düne abseits vom Lärm der Touristen und beobachteten, wie die Farbe des Felsens sich veränderte.
"Kata Tjuta", "viele Köpfe", das ist der Name, den die Aborigines den Olgas gegeben haben.
Mit dem Wetter hatten wir beim ersten Besuch weniger Glück. Es zog ein Gewitter auf, so mußten wir auf den Sonnenuntergang verzichten. Doch eine kurze Wanderung mit teilweise sehr steilen Aufstiegen konnten wir uns hier nicht entgehen lassen.
Dafür hatten wir bei unserem letzten Besuch strahlenden Sonnenschein.
Wir kletterten und wanderten durch das Valley of the Winds und bekamen viele schöne neue Eindrücke.
Diese Felsen sind zwar auch eine heilige Stätte für die Aborigines, aber solange wir den ausgewiesenen Wanderweg nicht verließen, verletzten wir kein Tabu.
--- Und der Sonnenuntergang war genauso phantastisch wie am Uluru.