Bed and Breakfast
Zum Wohlfühlen
Die privaten B&B-Unterkünfte sind eine wunderbare Einrichtung, man findet immer ein gutes Bett. Die Landladies und oft auch der Hausherr sind sehr freundlich und immer darum bemüht, daß man sich wohlfühlt.
Die Zimmer sind sehr sauber und liebevoll geschmückt mit kleinen Dingen. Auf den Tischchen stehen Schalen mit Blütenblättern, Puppen und andere zierliche Figuren. Eine kleine Schale für "rings and things", um Schmuck abzulegen oder farblich abgestimmte Kosmetiktücher sind keine Seltenheit. |
 Die Tapeten, Vorhänge und Bettdecken haben sehr oft dasselbe Blumenmuster, und manchmal sogar die Lampenschirme. Wir fühlten uns immer als Gast willkommen. In fast allen Zimmern findet man alles Notwendige, um sich einen Tee oder Kaffee zu machen. |
 Der Tag fängt für uns immer mit einem early morning tea an, den Werner für uns zubereitet, sobald wir aufwachen. Wenn diese Einrichtung im Zimmer fehlt, was hin und wieder vorkommt, bietet die Landlady bei der Ankunft einen Tee an, den sie dann im Livingroom serviert. Dabei hat man Gelegenheit, sich mit den Gastgebern zu unterhalten. |
Wir haben viele Tips für Ausflüge bekommen, aber auch viel über die politische Lage und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten im Land erfahren. |
Die Häuser sind sehr unterschiedlich. Viele sind normale Häuser wie wir sie auch bei uns kennen. Dann sind auch die Zimmer zwar liebevoll aber etwas schlichter eingerichtet.
Aber oft hatten wir Glück, wenn wir ein Haus oder eine Farm fanden, das noch Atmosphäre ausstrahlt. |
Wenn im Livingroom ein Feuer im Kamin brannte, und wir es uns auf alten schon spröde gewordenen Ledersesseln gemütlich machen konnten, wenn uns eine Tasse Tee und selbstgebackene Scones zur Erfrischung angeboten wurden, dann fühlten wir uns so richtig wohl. |
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Morgens gibt es ein Frühstück, das den ganzen Tag vorhält, wenn man einen guten Magen hat. Es fängt an mit Cereals, danach gibt es einen großen Teller mit Schinken, Pilzen, Tomate, Würstchen, manchmal Bohnen und immer Ei, gebraten oder als Rührei. Dazu gibt es Toast, Butter und Marmelade, so viel man möchte. Und Tee und Kaffee natürlich. Im allgemeinen essen die Schotten selbst nicht so üppig. Sie begnügen sich mit einem Haferbrei, Porridge genannt, der gar nicht so übel schmeckt. Ich habe ihn oft gegessen. |
Eine kleine Anekdote am Rande: Nach ein paar Tagen wunderten wir uns, daß wir immer ein Doppelbett bekamen, obwohl es auch Zimmer mit zwei Einzelbetten gab. Auf unsere Frage bekamen wir diese Erklärung: Die Landladies fragten immer "double?" und meinten damit das Bett. Wir dachten an Doppelzimmer, wunderten uns über diese Frage, denn es war ja wohl offensichtlich, daß wir zusammengehören und sagten "yes, please".
Danach fragten wir immer sofort nach einem "Twin Bedroom" und konnten dann ganz entspannt schlafen, keiner nahm dem anderen Platz und Decke weg. |
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